Man ist zufrieden mit dem A4. Offensichtlich. Demonstrativ. Andere Hersteller verpassen ihren Fahrzeugen zur Halbzeit des Modellzyklus eine Rundum-Erneuerung. Audi tut dies nicht, konzentriert sich lieber auf die feinen Details. Eine zusätzliche Welle da (Scheinwerfer), eine Extra-Linie dort (Kühlergrill), nicht zu vergessen die fast schon obligatorische Neuzeichnung der Stoßfänger – fertig ist der überarbeitete A4. Ein richtiges Facelift war nicht notwendig, der A4 verkauft sich auch so ganz gut; bei uns in Europa, in den USA und erst recht in China (dort übrigens auch in einer Stretch-Version mit verlängertem Radstand). Zum Markstart im Februar gibt’s zudem zwei neue Motoren, einen 1,8-l-Benziner (170 PS) sowie einen 2,0-l-Diesel (163 PS). A4 Avant (das ist der Kombi), die Schlechte-Wege-Version allroad und der sportliche S4 debütieren übrigens gleichzeitig. A4-Startpreis: 31.610 Euro.
Was ist er denn, was kann er denn? Die Türen werden geöffnet, der Sitzplatz eingenommen, Gestühl und Lenkrad justiert und schließlich denkt man sich: „Ein Audi halt.“ Da passt so vieles, und nur weniges stört. Der weite Verstellbereich des Lenkrads – perfekt. Sitz-Komfort und -Verstellung – gelungen. Die Erreichbarkeit der diversen Tasten und Drehräder, die Position des Schaltknüppels – ergonomisch einwandfrei. Warum der Tempomat, auf einem eigenen Bedienhebel untergebracht, hinter dem Lenkrad und damit außerhalb des Sichtbereichs des Lenkers sein Dasein fristen muss, verwundert. Auch Bein- und Kopffreiheit auf den hinteren Sitzplätzen sind nicht gerade üppig – trotz einer Außenlänge von rund 4,7 Metern.
Vier Ringe, vier Reifen, wenig Lärm. Der Geräuschpegel im Innenraum ist erstaunlich gering, vor allem dann, wenn man mit dem neuen Basisbenziner, dem 1,8 TFSI (170 PS, 320 Nm zwischen 1.400 und 3.700/min) unterwegs ist. Der feine, sehr laufruhige und mehr als ausreichend kräftige Vierzylinder ist eigentlich nur dann hörbar, wenn bewusst Leistung gefordert wird. Beim Dahinrollen auf der Autobahn: Stille, lediglich von Windgeräuschen durchbrochen. Sehr gut. Auch in punkto Abrollkomfort, der Art wie der A4 kleine Stöße und Schläge filtert, gibt’s positive Resonanz: Der Neue rollt besser, schlicht komfortabler als der Vorgänger über diverse Unebenheiten.
Motor-Magie. Ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert freilich auch der ebenfalls überarbeitete S4. Und da sei besonders die exakte elektromechanische Lenkung gelobt: Im ersten Moment wirkt sie zwar ein bisserl zu schwergängig, nach einigen zügig gefahrenen Kilometern revidiert man diesen Eindruck gerne; denn sie passt einfach perfekt zu diesem Kraft-Dynamik-Paket. Weitere Eindrücke: Lustvolle, aber spärlich lärmende Vertonung der 333 PS, herzhafte Beschleunigung, satte Straßenlage.
Versionen, Preise, Verbrauch: A4, A4 Avant, S4 und A4 allroad sind ab Februar in Österreich erhältlich. Aufpreis für den Avant: rund 2.000 Euro. Alle Versionen werden übrigens serienmäßig mit Start-/Stopp-System ausgestattet. Für Limousine und Kombi sind vorerst drei Benziner und zwei Diesel (mit unterschiedlichen Leistungsstufen) sowie diverse Getriebeversionen erhältlich. Benziner: 1,8 TFSI (170 PS, ab 32.830 Euro, 5,7 l/100km), 2,0 TFSI (211 PS, ab 40.190 Euro, 6,0 l/100km), 3,0 TFSI (333 PS, ab 62.410 Euro, 8,1 l/100km). Diesel: 2,0 TDI (120 PS, ab 31.610 Euro, 4,5 l/100km), 2,0 TDI (136 PS, ab 33.690 Euro, 4,3 l/100km), 2,0 TDI (143 PS, ab 34.190 Euro, 4,5 l/100km), 2,0 TDI (163 PS, ab 35.390 Euro, 4,4 l/100km), 2,0 TDI (177 PS, ab 36.300 Euro, 4,5 l/100km), 3,0 TDI (204 PS, ab 42.590 Euro, 4,9 l/100km), 3,0 TDI (245 PS, ab 49.280 Euro, 5,7 l/100km).
Was ist er denn, was kann er denn? Die Türen werden geöffnet, der Sitzplatz eingenommen, Gestühl und Lenkrad justiert und schließlich denkt man sich: „Ein Audi halt.“ Da passt so vieles, und nur weniges stört. Der weite Verstellbereich des Lenkrads – perfekt. Sitz-Komfort und -Verstellung – gelungen. Die Erreichbarkeit der diversen Tasten und Drehräder, die Position des Schaltknüppels – ergonomisch einwandfrei. Warum der Tempomat, auf einem eigenen Bedienhebel untergebracht, hinter dem Lenkrad und damit außerhalb des Sichtbereichs des Lenkers sein Dasein fristen muss, verwundert. Auch Bein- und Kopffreiheit auf den hinteren Sitzplätzen sind nicht gerade üppig – trotz einer Außenlänge von rund 4,7 Metern.
Vier Ringe, vier Reifen, wenig Lärm. Der Geräuschpegel im Innenraum ist erstaunlich gering, vor allem dann, wenn man mit dem neuen Basisbenziner, dem 1,8 TFSI (170 PS, 320 Nm zwischen 1.400 und 3.700/min) unterwegs ist. Der feine, sehr laufruhige und mehr als ausreichend kräftige Vierzylinder ist eigentlich nur dann hörbar, wenn bewusst Leistung gefordert wird. Beim Dahinrollen auf der Autobahn: Stille, lediglich von Windgeräuschen durchbrochen. Sehr gut. Auch in punkto Abrollkomfort, der Art wie der A4 kleine Stöße und Schläge filtert, gibt’s positive Resonanz: Der Neue rollt besser, schlicht komfortabler als der Vorgänger über diverse Unebenheiten.
Motor-Magie. Ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert freilich auch der ebenfalls überarbeitete S4. Und da sei besonders die exakte elektromechanische Lenkung gelobt: Im ersten Moment wirkt sie zwar ein bisserl zu schwergängig, nach einigen zügig gefahrenen Kilometern revidiert man diesen Eindruck gerne; denn sie passt einfach perfekt zu diesem Kraft-Dynamik-Paket. Weitere Eindrücke: Lustvolle, aber spärlich lärmende Vertonung der 333 PS, herzhafte Beschleunigung, satte Straßenlage.
Versionen, Preise, Verbrauch: A4, A4 Avant, S4 und A4 allroad sind ab Februar in Österreich erhältlich. Aufpreis für den Avant: rund 2.000 Euro. Alle Versionen werden übrigens serienmäßig mit Start-/Stopp-System ausgestattet. Für Limousine und Kombi sind vorerst drei Benziner und zwei Diesel (mit unterschiedlichen Leistungsstufen) sowie diverse Getriebeversionen erhältlich. Benziner: 1,8 TFSI (170 PS, ab 32.830 Euro, 5,7 l/100km), 2,0 TFSI (211 PS, ab 40.190 Euro, 6,0 l/100km), 3,0 TFSI (333 PS, ab 62.410 Euro, 8,1 l/100km). Diesel: 2,0 TDI (120 PS, ab 31.610 Euro, 4,5 l/100km), 2,0 TDI (136 PS, ab 33.690 Euro, 4,3 l/100km), 2,0 TDI (143 PS, ab 34.190 Euro, 4,5 l/100km), 2,0 TDI (163 PS, ab 35.390 Euro, 4,4 l/100km), 2,0 TDI (177 PS, ab 36.300 Euro, 4,5 l/100km), 3,0 TDI (204 PS, ab 42.590 Euro, 4,9 l/100km), 3,0 TDI (245 PS, ab 49.280 Euro, 5,7 l/100km).

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