Urlauber auf der finanziell schwer angeschlagenen Mittelmeerinsel Zypern müssen sich vorerst keine Sorgen machen. Die Tage des Chaos scheinen erst einmal vorbei, die Finanzkrise hat sich etwas entspannt. Ohnehin bekamen Reisende von der Krise bislang nur wenig mit. Das Leben in den Touristenzentren verlief nahezu störungsfrei.
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Zypern: In den Ferienzentren herrscht "Business as usual"
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Die aktuelle Lage
Die Banken des Landes sind wieder offen. Seither normalisiert sich die Lage im Kapitalverkehr. Die Behörden haben diesen aber weiterhin beschränkt, um so Panik unter den Anlegern zu verhindern. Abhebungen von ausländischen Konten mit Kredit- oder Bankomat-Karte unterliegen allerdings keinen staatlichen Beschränkungen. Zahlreiche Geschäfte, darunter auch viele Tankstellen, akzeptieren jedoch derzeit keine Kredit- oder Bankomat-Karten und verlangen Bezahlung in Cash. An den Tankstellen fließt der Sprit wieder. Lieferengpässe bei Medikamenten sind nach wie vor nicht auszuschließen. Größere Probleme dürfte es aber vorerst nicht geben.
Tipps für Reisende
Da sich die Lage auf Zypern jederzeit wieder zuspitzen kann, wird Reisenden geraten, sich über ihren Veranstalter oder die Medien auf dem Laufenden zu halten. Es ist empfehlenswert, bereits aus Österreich ausreichend Bargeldreserven mitzunehmen. Um bei neuerlichen Benzinengpässen nicht liegen zu bleiben, sollten Fahrer von Mietwagen jede sich bietende Tankgelegenheit nutzen. Das Mitführen von Benzin in Reservekanistern ist auf Zypern nicht erlaubt.
Weitere Empfehlung: Unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Falls ein Arzt auf Bargeldzahlung besteht, bekommt man über die Auslandskrankenversicherung in der Regel sein Geld zurück. Wer auf Medikamente angewiesen ist, sollte ausreichend Vorräte mitnehmen. Gibt es Engpässe in den Apotheken, ist es nicht ausgeschlossen, dass Privatpraxen über nötiges Material verfügen.
Quelle: ADAC
Weitere Empfehlung: Unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Falls ein Arzt auf Bargeldzahlung besteht, bekommt man über die Auslandskrankenversicherung in der Regel sein Geld zurück. Wer auf Medikamente angewiesen ist, sollte ausreichend Vorräte mitnehmen. Gibt es Engpässe in den Apotheken, ist es nicht ausgeschlossen, dass Privatpraxen über nötiges Material verfügen.
Quelle: ADAC
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