Die Hausaufgaben zur Feinstaubreduzierung gehen alle etwas an: Kleinverbraucher, Industrie und Verkehr. Im Verkehrsbereich wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt. Lag der von Pkw verursachte Feinstaubanteil 1995 noch bei 8,3 Prozent, konnte dieser Wert bis 2010 auf 5,2 Prozent gesenkt werden. Weitere Rückgänge sind durch moderne, umweltfreundliche Fahrzeugtechnologien und das Ausscheiden vieler alter Dieselfahrzeuge für die nächsten Jahre zu erwarten.
Umwelt & Klima
Pkw Feinstaub rückläufig
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Moderne Technologien reduzieren Feinstaub
Hauptverursacher: Hausbrand und Industrie
Der größte Teil des Feinstaubes in der österreichischen Luft geht auf Kleinverbraucher (Hausbrand) und Industrie zurück, zusammen mehr als 70 Prozent. In beiden Bereichen steigen die Werte seit 1995 kontinuierlich an. Derzeit ist noch keine Trendumkehr erkennbar.
Tipps zur Feinstaubvermeidung beim Autofahren
Der vom Straßenverkehr produzierte Feinstaub wird zwar seit Jahren immer weniger, dennoch können Fahrzeuglenker ohne große Mühe zu einer weiteren Verbesserung der Luftqualität beitragen. Der ÖAMTC setzt hier auf die Eigenverantwortung der Autofahrer und ihr Umweltbewusstsein.
- Der Motor sollte nie längere Zeit am Stand laufen (beispielsweise beim Eiskratzen oder an Bahnübergängen).
- Eine möglichst sparsame Fahrweise schont Geldbeutel und Umwelt. Man sollte rechtzeitig in einen höheren Gang wechseln, das Auto von nicht notwendigen Lasten befreien (Gepäck, Kisten), unnötige Stromverbraucher abschalten und für den richtigen Reifendruck sorgen.
- Vorausschauend fahren: Roten Ampeln und Staukolonnen sollte man sich nicht mit vollem Schwung nähern, sondern entspannt, unter Einsatz der Motorbremse die Geschwindigkeit langsam drosseln.
- Generell sollte man auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten verzichten und nach Möglichkeit auf Alternativen wie beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

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