Verkehrsperspektiven für den Großraum Linz - Teil 2
Linzer Ostumfahrung – Trassenfestlegung bis zum Jahr 2015
LH-Stv. Franz Hiesl gab Startschuss
Am 11. Oktober wurden den Gemeinden
im Untersuchungsraum
– zwischen dem Stadtgebiet von
Linz im Westen, der A7 Mühlkreisautobahn
im Norden, der A1
Westautobahn im Süden und einer
gedachten Linie zwischen Pregarten
und Enns – der Korridor und
das Korridorteam präsentiert. Das
weitere Vorgehen und die Schritte
bis zur endgültigen Festlegung einer
Trasse wurde mit den Gemeinden
besprochen.
Die Zielsetzungen
Verbindung der Westautobahn (A1) und mit der Mühlkreisautobahn (A7).
- Entlastung der A7 im Linzer Stadtgebiet vom Durchzugsverkehr.
- Bessere Anbindung des Ennshafens an das höchstrangige Verkehrsnetz.
- Stärkung der Position des OÖ- Zentralraumes im internationalen Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze.
Beim Auswahlverfahren geht es um
vorausschauende und langfristige
Flächensicherung für eine hochrangige
Straßenverbindung durch
ein Raumordnungsprogramm der
oberösterreichischen Landesregierung.
Das Ergebnis des Verfahrens
soll der Regionalentwicklung,
als auch den Gemeinden und den
einzelnen Bürgern als Orientierung
für ihr zukünftiges Handeln
dienen.
Bürgernähe
Neben der fachlichen
Planung soll die Bürgerorientierung
und die offensive Kommunikation
mit der Öffentlichkeit im
Mittelpunkt des Projektes stehen.
Zur strukturierten Einbindung der
Öffentlichkeit und zur Sicherstellung
eines geregelten Informationsflusses
wurde für das Auswahlverfahren
ein unabhängiger,
externer Mediator bestellt.
Zeitplan
Die Korridoruntersuchung
sieht einen Zeitraum bis
2015 vor. Ein möglicher Baubeginn
ist nicht vor dem Jahr 2020
zu erwarten. Dazu LH-Stv. Hiesl:
„Ein derart großes Projekt hat eine
sehr lange Planungsphase und
mir ist wichtig, dass bereits bei
der Korridoruntersuchung und in
weiterer Folge bei der Festlegung
des Trassenverlaufs ein möglichst
breiter Konsens auf politischer
Ebene besteht“.