08.11.2011

Verkehrsperspektiven für den Großraum Linz - Teil 2

Linzer Ostumfahrung – Trassenfestlegung bis zum Jahr 2015

LH-Stv. Franz Hiesl gab Startschuss

Am 11. Oktober wurden den Gemeinden im Untersuchungsraum – zwischen dem Stadtgebiet von Linz im Westen, der A7 Mühlkreisautobahn im Norden, der A1 Westautobahn im Süden und einer gedachten Linie zwischen Pregarten und Enns – der Korridor und das Korridorteam präsentiert. Das weitere Vorgehen und die Schritte bis zur endgültigen Festlegung einer Trasse wurde mit den Gemeinden besprochen.

Die Zielsetzungen

Verbindung der Westautobahn (A1) und mit der Mühlkreisautobahn (A7).
  • Entlastung der A7 im Linzer Stadtgebiet vom Durchzugsverkehr.
  • Bessere Anbindung des Ennshafens an das höchstrangige Verkehrsnetz.
  • Stärkung der Position des OÖ- Zentralraumes im internationalen Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze.
Beim Auswahlverfahren geht es um vorausschauende und langfristige Flächensicherung für eine hochrangige Straßenverbindung durch ein Raumordnungsprogramm der oberösterreichischen Landesregierung. Das Ergebnis des Verfahrens soll der Regionalentwicklung, als auch den Gemeinden und den einzelnen Bürgern als Orientierung für ihr zukünftiges Handeln dienen.

Bürgernähe

Neben der fachlichen Planung soll die Bürgerorientierung und die offensive Kommunikation mit der Öffentlichkeit im Mittelpunkt des Projektes stehen. Zur strukturierten Einbindung der Öffentlichkeit und zur Sicherstellung eines geregelten Informationsflusses wurde für das Auswahlverfahren ein unabhängiger, externer Mediator bestellt.

Zeitplan

Die Korridoruntersuchung sieht einen Zeitraum bis 2015 vor. Ein möglicher Baubeginn ist nicht vor dem Jahr 2020 zu erwarten. Dazu LH-Stv. Hiesl: „Ein derart großes Projekt hat eine sehr lange Planungsphase und mir ist wichtig, dass bereits bei der Korridoruntersuchung und in weiterer Folge bei der Festlegung des Trassenverlaufs ein möglichst breiter Konsens auf politischer Ebene besteht“.