Ende Mai 2011 hat der ÖAMTC erneut eine Raderhebung durchgeführt. Diesmal wurde das Verhalten der Radfahrer an vier Wiener Kreuzungen überprüft. Bei optimalem Radlerwetter wurden insgesamt 3.063 Radfahrer (1.782 Männer und 1.281 Frauen) beobachtet. Als regelrechter Radler-Hotspot erwies sich dabei die Kreuzung Schleifmühlgasse/Margaretenstraße im 4. Bezirk. Dort wurden mehr als 40 Prozent aller bei dieser Untersuchung beobachteten Pedalritter gezählt.
Fahrrad
ÖAMTC-Raderhebung: 70 Prozent tragen keinen Helm
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Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 18 km/h
Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass weiterhin Aufklärungsbedarf besteht. Nur knapp 30 Prozent der beobachteten Radfahrer trugen einen Helm, bei einer Erhebung im Vorjahr waren es rund 20 Prozent. Trotz dieser Verbesserung gilt es, weiter am Sicherheitsbewusstsein zu arbeiten.
"Die innerstädtische Durchschnittsgeschwindigkeit liegt immerhin bei 18 km/h. Das Risiko, sich bei einem Sturz eine schwere Kopfverletzung zuzuziehen, ist schon bei geringerem Tempo relativ hoch", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Das Tragen eines Helmes dient letztlich der eigenen Sicherheit und kann in vielen Situationen lebensrettend sein.
"Die innerstädtische Durchschnittsgeschwindigkeit liegt immerhin bei 18 km/h. Das Risiko, sich bei einem Sturz eine schwere Kopfverletzung zuzuziehen, ist schon bei geringerem Tempo relativ hoch", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Das Tragen eines Helmes dient letztlich der eigenen Sicherheit und kann in vielen Situationen lebensrettend sein.
Mehr als 8 Prozent "übersehen" Haltesignale
Auch das Einhalten einer der wichtigsten Verkehrsregeln, nämlich "rote Ampel" bedeutet "Stopp", nehmen manche Radfahrer nicht sehr genau. Durchschnittlich "übersehen" mehr als acht Prozent der Radler die Haltesignale. "Bedenklich ist auch, dass über elf Prozent der beobachteten Radfahrer trotz eines unmittelbar vorhandenen Radweges oder Radfahrstreifens die Straße benutzen", stellt Seidenberger fest.
Wenn eine Radfahranlage vorhanden ist, so muss man diese als Radler auch benutzen. Beobachtet wurde auch, dass sich rund acht Prozent der Radler auf dem Drahtesel nicht von ihren Ohrstöpseln trennen wollen. Dadurch fällt eine vielleicht lebensrettende Reaktion auf akustische Warnungen wesentlich schwerer. "Ein Sicherheitsziel sollte sein, sich auf alle Verkehrsteilnehmer und ihr richtiges Verhalten besser verlassen zu können“, fordert die ÖAMTC-Expertin.
Wenn eine Radfahranlage vorhanden ist, so muss man diese als Radler auch benutzen. Beobachtet wurde auch, dass sich rund acht Prozent der Radler auf dem Drahtesel nicht von ihren Ohrstöpseln trennen wollen. Dadurch fällt eine vielleicht lebensrettende Reaktion auf akustische Warnungen wesentlich schwerer. "Ein Sicherheitsziel sollte sein, sich auf alle Verkehrsteilnehmer und ihr richtiges Verhalten besser verlassen zu können“, fordert die ÖAMTC-Expertin.
Verkehrsregeln achten und aufeinander Rücksicht nehmen
Abschließend appelliert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin an alle Verkehrsteilnehmer, auf die Verkehrsregeln zu achten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.
Erhebungstage und Uhrzeit:
25. und 26. Mai, 8 Uhr - 9 Uhr 30 sowie 10 Uhr 30 - 12 Uhr
Beobachtete Kreuzungen:
Neulerchenfelder Straße/Gürtel, 15. Bezirk
Schleifmühlgasse/Margaretenstraße, 4. Bezirk
Schottengasse/Schottenring, 1. Bezirk
Lerchenfelder Straße/Straßenbahnlinie 2 (beim Palais Auersperg)
Erhebungstage und Uhrzeit:
25. und 26. Mai, 8 Uhr - 9 Uhr 30 sowie 10 Uhr 30 - 12 Uhr
Beobachtete Kreuzungen:
Neulerchenfelder Straße/Gürtel, 15. Bezirk
Schleifmühlgasse/Margaretenstraße, 4. Bezirk
Schottengasse/Schottenring, 1. Bezirk
Lerchenfelder Straße/Straßenbahnlinie 2 (beim Palais Auersperg)

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