Wo früher ein fast beliebiger Schnitt mit der Rettungsschere das Opfer befreit hat, ist heute exaktes Wissen über den jeweiligen Karosserie- und Elektronikaufbau des Fahrzeugmodells nötig. Die Zahl an Komponenten steigt, die beim Rettungseinsatz beachtet werden müssen, wie zum Beispiel Batterielage, Gasgeneratoren für Airbags im Fahrzeugdach oder in Fahrzeugsäulen etc.. "Die Schwierigkeit: Je nach Fahrzeughersteller befinden sich alle diese Komponenten an den verschiedensten Positionen im Fahrzeug. Die Lokalisation ist eine schier unlösbare Aufgabe für die Retter, die unter massivem Zeitdruck stehen", so Landesdirektor Ing. Josef Thurnhofer. "Zwar gibt es für jedes Fahrzeugmodell sogenannte 'Rettungsleitfäden'", doch ist es für die Feuerwehren unmöglich, ständig aktuelle Pläne aller Automarken im Einsatz parat zu haben, um schnell den optimalen Ansatzpunkt für die Rettungsgeräte zu finden", ergänzt der Landes-Feuerwehrkommandant Johann Huber.