Nothilfe

25 Jahre Nothilfe-Rufnummer 120

Vor 25 Jahren (1985) hat man beim ÖAMTC einen großen technischen Meilenstein gesetzt. In den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Vorarlberg wurde die einheitliche Nothilfe-Rufnummer 120 eingeführt. Das heißt, der ÖAMTC war dann in diesen Gebieten flächendeckend über diese Notrufnummer - direkt und ohne Vorwahl - zu erreichen. Für die Clubmitglieder war das eine enorme Erleichterung. Vorher musste man bei einer Panne die Telefonnummer des nächstgelegenen Stützpunktes in Erfahrung bringen. Auch in einzelnen Gemeinden außerhalb der fünf Bundesländer konnte man den ÖAMTC bereits über die Nummer 120 kontaktieren (beispielsweise in Innsbruck). Die Tilgung der weißen Flecken auf der Landkarte war 1985 bereits in die Wege geleitet und wurde im Folgejahr erfolgreich umgesetzt.

Mehr als 8,8 Mio. Einsätze

In den 25 Jahren hat sich einiges beim ÖAMTC in Wien, Niederösterreich und Burgenland getan. 8.860.280 Mal sind die Gelben Engel für Pannenhilfen und Abschleppungen ausgerückt:

  • Wien: 4.841.280
  • Niederösterreich: 3.398.000
  • Burgenland: 621.000
  • 1986: Einführung der österreichweiten Nachtpannenhilfe
  • 1988: Sicherheitsbekleidung mit flouriszierenden und reflektierenden Streifen
  • 1990: Einsatz von kombinierten Abschlepp- und Pannenfahrzeugen
  • 1991: Clubmobile
  • 1995: Umstellung der kompletten Einsatzlogistik auf Computer
  • 1998: Koordination der Pannenhelfer über vier große ÖAMTC-Einsatzzentralen in Wien, Graz, Linz und Innsbruck
  • 2003: Onboard-Diagnose zur Fehlerfindung

Rekordjahr 2009

Das Jahr 2009 war mit 670.800 Panneneinsätzen und 192.796 Abschleppungen österreichweit das einsatzstärkste der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Elektronik statt Mechanik

Durch die moderne Technik in den Autos hat sich auch die Arbeit für die Pannenhelfer verändert. Früher war eine Panne oftmals mit viel Muskelkraft und Einsatz zu beheben. Heute läuft schon viel über den Computer. Woran sich nichts geändert hat, ist die Einsatzbereitschaft der gelben Engel - bei Wind und Wetter, in der Großstadt und in entlegensten Regionen versehen sie ihren Dienst. Auch die Wünsche der Lenker, die die Nothilfe 120 wählen, sind im Wesentlichen die gleichen geblieben: Dass bei einer Panne schnell Hilfe kommt und dass das defekte Fahrzeug an Ort und Stelle wieder flottgemacht wird. Was dem ÖAMTC auch übrigens in den meisten Fällen gelingt. Die Weiterfahrquote beträgt über 90 Prozent.