Die Keiler für Flugrettungspolizzen sind an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten: Unter dem Vorwand, eine telefonische Umfrage zum Thema Flugrettung durchzuführen, wird derzeit wieder massiv versucht, Versicherungspakete an den Mann bzw. die Frau zu bringen.
Aktuelles & Einsätze
"Keiler für Flugrettung" wieder unterwegs
Dubiose Haustürwerbung österreichweit unterwegs
Unterwegs in ganz Österreich
"Mit gezielten Fehlinformationen über die Flugrettung in Österreich schüren die skrupellosen Geschäftemacher nur Angst und Unsicherheit in der österreichischen Bevölkerung", zeigt sich der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, verärgert. "Behauptet wird zum Beispiel, dass Standorte zusperren oder dass alle Transporte selber bezahlt werden müssen, sofern man keine Versicherung abgeschlossen hat." Mittlerweile sind der ÖAMTC-Flugrettung derartige Vorfälle nahezu aus ganz Österreich bekannt.
Anspruch im Notfall
Sozial verträgliche Flugrettung heißt für den ÖAMTC, dass bei Notfällen jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Notarzthubschraubers hat, ohne dass ihm dabei Kosten entstehen. "Die Mitgliedschaft eines Notfallpatienten in einer Flugrettungsorganisation ist keine Voraussetzung für den Einsatz eines Notarzthubschraubers", stellt Kraxner klar.
Rücktrittsrecht
Personen, die einen Vertrag unterschrieben haben, können entsprechend dem Versicherungsvertragsgesetz binnen 14 Tagen vom Vertrag mit einem eingeschriebenen Brief zurücktreten, raten die ÖAMTC-Juristen abschließend.
ÖAMTC-Flugrettung - Einsätze & Standorte
Das Netz der ÖAMTC-Flugrettung umfasst 16 Stützpunkte. 2010 kamen die Hubschrauber rund 15.000 Mal zum Einsatz.
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