Flugrettung

Die "IN"(im Notfall)-Nummer

Für alle Fälle

Sollte einmal etwas passieren, bietet das Mobiltelefon den Einsatzkräften die Möglichkeit, Angehörige auf schnellstem Wege zu kontaktieren.

Szenario

Ein Unfall passiert. Es gibt Schwerverletzte, die bewusstlos und nicht ansprechbar sind oder unter Schock stehen. Rasch wird durch Ersthelfer ein Notruf abgesetzt und bereits nach wenigen Minuten trifft der ÖAMTC-Notarzthubschrauber ein. Der Notarzt versorgt die Betroffenen und fliegt sie ins nächste Krankenhaus.

Welche Angehörigen sind zu verständigen?

Für die Exekutive ist es oft sehr schwierig, diese ausfindig zu machen. An dieser Stelle setzt "IN" an. Die Initiative, auf seinem Handy eine oder mehrere Notfallnummern zu speichern und mit "IN" ("Im Notfall", auf Englisch als "IN case of emergency") zu kennzeichnen, kommt aus Großbritannien. Die Idee beruht auf der hohen Verbreitung von Mobiltelefonen und vereinfacht die Suche nach Angehörigen, die informiert werden sollen.

"IN-Nummer" im Handy abspeichern

Die erfahrenen Flugrettungssanitäter des ÖAMTC raten vor allem Kindern und Jugendlichen, Besuchern von Großveranstaltungen, Reisenden, alleinstehenden älteren Menschen und chronisch Kranken eine "IN-Nummer" im Handy abzuspeichern. Hierfür einfach die Telefonnummern jener Personen, die im Notfall verständigt werden sollen, unter dem Eintrag "IN - Name" auf der SIM-Karte des Handys speichern.

Notrufnummern abspeichern

Das Mitführen dieser Nummer dient jedoch nur der reinen Information von Angehörigen und stellt keinesfalls eine Alternative zu einer der gängigen Notrufnummern dar. Daher ist es laut den fliegenden Rettern des ÖAMTC unerlässlich, auf jeden Fall auch die gängigsten Notrufnummern abzuspeichern: Euro-Notruf 112, Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144.