Rund 570.000 Mal wurden die ÖAMTC-Pannenfahrer in diesem Jahr österreichweit bereits zu defekten Fahrzeugen aller Art gerufen. Der ÖAMTC-Abschleppdienst transportierte knapp 150.000 Mal Autos von Mitgliedern zur Werkstätte. "Der heurige November war der absolute Spitzenmonat in diesem Jahr und der intensivste November seit sieben Jahren. Die Wartezeiten auf die Gelben Engel sind aber trotzdem konstant niedrig", erklärte Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.
Nothilfe
Pannenfahrer sind digital vernetzt
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Dank moderner Technik auch im Hochbetrieb keine längeren Wartezeiten
Durchschnittlich nur 40 Minuten Wartezeit
Durch modernste Technik und ausgeklügelte Dienstpläne konnten die Pannenfahrer des Clubs die Wartezeit für die Mitglieder auf durchschnittlich 40 Minuten senken. Ein robuster Laptop fungiert dabei als technische "Wunderwaffe" und vereint Navigationssystem, Einsatzsteuerung, technische Fahrzeugdatenbank und Prüfgerät in einem Gehäuse. Alle Belege oder Rechnungen können ausgedruckt werden und auch Änderungen an den Daten des Mitglieds werden vor Ort erledigt. "Sogar das bargeldlose Bezahlen ist möglich, denn unsere Pannenfahrer haben eine Bankomat-Kassa an Bord", erklärt der ÖAMTC-Experte.
Mittels Mobilfunknetz stehen alle Mitarbeiter in ständigem Kontakt mit der Einsatzzentrale und sind dadurch schnell zur Stelle. Der Disponent kann bis zu drei Aufträge gleichzeitig an den Pannenfahrer senden und die Einsätze optimal einteilen. Die Wartezeiten für die Mitglieder werden dadurch minimiert. "Wir optimieren laufend und können auch bei vermehrtem Pannenaufkommen schnell helfen", sagt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.
Autobatterie nach wie vor häufigste Schwachstelle
Die Ursachen für Pannen sind jedes Jahr ähnlich: Der Hauptgrund ist nach wie vor die zu schwache Autobatterie, wobei oft schon im Sommer der Grundstein für den Batterietod gelegt wird. "Hitze lässt die Flüssigkeit in den Batterien verdunsten und die kalten Temperaturen im Winter geben ihr dann den Rest", sagt Samek.
Bei Winterkälte steigt der Strombedarf durch zusätzlich benötigte Verbraucher und die Schwergängigkeit des Motors beim Starten. Die Leistungsfähigkeit der Batterie ist aber bereits im Keller. Ist auch noch zu wenig Flüssigkeit eingefüllt, gleicht das Starten am Morgen schon fast einem Glücksspiel. "Dabei ist es im heurigen Winter noch nie extrem kalt gewesen", gibt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe zu bedenken.



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