Tipps für Fernreisen

Infos zu Einreisebestimmungen, Impfungen und Co

© www.shutterstock.com
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Wenn in Österreich die grauen Wintertage Einzug halten und die Temperaturen langsam gen Null sinken, zieht es viele Urlauber in die Ferne. Egal ob Schnorchelurlaub auf den Malediven, eine Nilkreuzfahrt in Ägypten oder Backpacking in Thailand – eine Fernreise will gut geplant sein. Für die ideale Reisevorbereitung beantwortet die ÖAMTC-Touristik die wichtigsten Fragen rund um Visa, Impfungen, Führerscheinübersetzung und Fremdwährung.

Einreisebestimmungen und Reisedokumente

Für Fernreisen wird ein gültiger Reisepass benötigt. Manche Länder schreiben zusätzlich eine Mindest-Gültigkeitsdauer vor. In Thailand oder in der Dominikanischen Republik muss der Pass zum Zeitpunkt der Einreise beispielsweise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Andere beliebte Fernreiseziele wie China oder Indien verlangen zum gültigen Reisepass ein Visum. Dieses muss bereits vor Antritt der Reise über die jeweilige Botschaft beantragt werden.

Impfungen und Gesundheit

Impfungen zur Vorbeugung von Krankheiten wie Gelbfieber oder Hepatitis werden für viele Fernreisedestinationen empfohlen oder sogar vorgeschrieben. Will man beispielsweise nach Brasilien einreisen, ist eine Gelbfieberimpfung verpflichtend, wenn man sich innerhalb der letzten sechs Tage vor der Einreise in einem Gelbfieberinfektionsgebiet, z.B. Bolivien oder Peru, aufgehalten hat. Gelbfieberschutzimpfungen werden außerdem allen Reisenden in gesamt Ostafrika – etwa in Kenia oder Tansania – besonders empfohlen. Auch die Reiseapotheke sollte stets „ländergerecht“ ausgestattet sein. Bei Reisen in Malariagebiete wird zum Beispiel ein Insektenschutz dringend empfohlen. Weitere Informationen gibt es beim Zentrum für Reisemedizin (www.reisemed.at).

Sicherheit

Vor jeder Reise sollte man sich über die Sicherheitslage vor Ort informieren. Aktuelle Auskünfte sind beim Außenministerium erhältlich (www.bmeia.gv.at).

Geld und Zahlungsmittel

Der Euro gilt zwar in manchen Überseegebieten wie Guadeloupe, Martinique oder Réunion als offizielles Zahlungsmittel, dies ist allerdings eher die Ausnahme. In den meisten Fällen benötigt man Fremdwährung. Es ist ratsam, diese rechtzeitig zu besorgen. Entweder noch vor Reiseantritt oder gleich nach Ankunft im jeweiligen Reiseland. Zusätzlich zu Bargeld empfiehlt es sich, auch Bankomat- und Kreditkarte parat haben. Die jeweiligen PIN-Codes sollten nicht zusammen mit den Karten im Geldbeutel aufbewahrt werden. Außerdem sollte man sich informieren, welche Kreditkarten im Reiseland akzeptiert werden. In Kuba beispielsweise werden American Express und Diners Club Kreditkarten nicht angenommen.

Versicherung und Reisegepäck

Unannehmlichkeiten wie etwa verlorene Gepäckstücke oder aufgebrochene Koffer können auf jeder Reise passieren. Durch eine Versicherung, die derartige Schäden abdeckt, kann man sich finanziell absichern. In einigen Ländern gibt es in Sachen Gepäck Sonderbestimmungen. In den USA beispielsweise muss das Gepäck aufgrund erhöhter Sicherheitsvorschriften unversperrt, also ohne Schloss, eingecheckt werden. Abhilfe kann das Anbringen sogenannter im Handel erhältlicher TSA-Schlösser bringen. Diese Schlösser können von den US-Sicherheitsbehörden mit einem Generalschlüssel geöffnet werden.

Mietwagen

Es ist wichtig, sich über Mietbedingungen wie Mindestalter und erforderliche Dokumente – etwa internationaler Führerschein bzw. Führerscheinübersetzung – zu erkundigen. Beide Dokumente sind an den ÖAMTC-Stützpunkten erhältlich. Generell rät die ÖAMTC-Touristik bei Mietwägen zum Abschluss einer Vollkaskoversicherung.

Netzspannung

Ein Reiseadapter im Fernreise-Zielland ist oft unerlässlich, weil andere Steckdosentypen verwendet werden und die Netzspannung unterschiedlich sein kann. So sind beispielsweise in Südafrika oder Australien dreipolige Stecker erforderlich. In Indien, Thailand oder auf den Philippinen kann es zu starken Spannungsschwankungen und häufig zu Stromabschaltungen kommen. Im Reisegepäck sollte daher eine kleine Taschenlampe nicht fehlen.