Das Kilometergeld

Kilometergeld-Sätze und alle Informationen rund um das Kilometergeld!

Wie hoch sind die aktuellen Kilometergeldsätze?

© ÖAMTC
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Das Kilometergeld

Fahrzeugtype Kurzsatz in EUR
PKW 0,42
Motorräder und Motorfahrräder 0,24
je mitfahrender Person 0,05
Fahrrad bzw. zu Fuß (über 2 km) 0,38


Was ist das Kilometergeld?

  • Eine Pauschalabgeltung für alle Kosten, die durch die Verwendung des privaten Kraftfahrzeuges (Pkw, Kombi oder Motorrad) für Dienstfahrten anfallen. Das Kilometergeld wirkt steuerlich - als Höchstgrenze der Steuerfreiheit - gleichermaßen für den Bundesdienst (in der Reisegebührenvorschrift geregelt) wie für die Privatwirtschaft (in Kollektivverträgen, Betriebsvereinbarungen oder individuellen Vereinbarungen).
  • Neben dieser Pauschale ist es ausgeschlossen, andere Kosten (Ausnahme: Aufwendung für die Behebung von bestimmten Schäden) als Werbungskosten geltend zu machen.
  • Wer sich für den amtlichen Kilometersatz entschieden hat, hat kein Anrecht mehr, einen höheren Satz zu verrechnen. Wer jedoch beweisen kann, dass die Kosten höher sind, kann die Differenz beim Finanzamt geltend machen.
  • durch die Führung eines Fahrtenbuches und
  • die Sammlung aller Belege innerhalb eines Jahres.
  • Abschreibung / Wertverlust
  • Benzin und Öl
  • Wartung und Reparaturen aufgrund des laufenden Betriebes
  • Zusatzausrüstungen (z.B. Winterreifen)
  • Autoradio
  • Steuern und Gebühren
  • alle Versicherungen (inkl. Kasko-, Insassen-, Rechtsschutzversicherung)
  • Mitgliedsbeiträge der Autofahrerclubs
  • Finanzierungskosten (Kredit- oder Leasingraten)
  • Auch Parkgebühren - wie das Parkpickerl in verschiedenen Gemeinden - alle Kurzparkzonen sowie in- und ausländische Mautgebühren sind im Kilometersatz inkludiert.
  • Leistet der Dienstgeber in diesen Fällen einen eigenen Kostenersatz, so ist dieser wie ein zusätzliches Einkommen zu versteuern.
  • Auch wenn Sie wenig fahren und viel parken, so dass die Kosten weit höher als das mögliche Kilometergeld sind, können Sie nur durch die Verrechnung der tatsächlichen Kosten beim Finanzamt einen höheren Satz geltend machen.
  • Das "amtliche Kilometergeld" ist in den Reisegebührenvorschriften geregelt und ist nur für Bundesbedienstete verpflichtend.
  • Für die Privatwirtschaft gilt es als Richtlinie und gleichzeitig Höchstbetrag für steuerfreie Auszahlung. Die Höhe des Kilometergeldes wird in der Privatwirtschaft im Rahmen von Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung oder individueller Vereinbarung geregelt.
  • Auch das Finanzamt anerkennt Kilometergeldsätze bis zu dem in der Reisegebührenvorschrift festgelegten Betrag.