Die Alhambra ist eine einzigartige Symbiose aus Orient und Okzident, Spiegelbild des maurischen Erbes der Region. In der Anlage befinden sich der schönste arabische Palast Europas, der in der Abendsonne rot schimmernde Nasridenpalast, als christliches Pendant der Hochrenaissance-Palast Karls V. sowie die Gartenanlage Generalife ("Garten des Architekten"). Ein Spaziergang durch die Alhambra ist wie ein Streifzug durch die Welt von Kalifen und Königen. Mit jedem Schritt schlägt man gedanklich ein neues Kapitel aus Tausendundeiner Nacht auf. Von spontanen Blitzbesuchen ist abzuraten, Karten sollte man ob des großen Andrangs rechtzeitig reservieren.
Auf Tour. Auf den Spuren von Schriftstellern und Abenteurern zieht es den Individualurlauber per Auto weiter ins Herz Andalusiens. Es ist gut, die Route vorab zu planen, zu vielfältig sind die Möglichkeiten, "hängen zu bleiben". Von den schneeweißen Gipfeln der Sierra Nevada über die farbenprächtigen Orangen- und Olivenhaine der Hügellandschaften bis zum tiefblauen Meer der Costa del Sol.
Das historische Städtchen Carmona liegt auf einem Hügel inmitten eines der fruchtbarsten Landstriche Andalusiens. Nach einem Bummel sollte man sich einen Kaffee auf der Terrasse des Parador gönnen und die Aussicht über das Tal genießen. Auch Écija, die "Stadt der Türme", und die Ölmühlen in Montefrío sind Abstecher wert. Und Andalusien hat nur wirklich erlebt, wer in der Hauptstadt Sevilla ausgiebig durch die Tapas-Bars gezogen ist. Wer sich vom spanischen Lebensgefühl anstecken lässt, wird "Andalucía" doppelt genießen. Olé und Gute Fahrt!
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