Ankunft. Spaziergang entlang des Vieux Port (Alter Hafen) zum Restaurant Lemon Grass (Rue Fort Notre-Dame 8) mit asiatisch eingefärbten, mediterranen Fischspezialitäten. Pastis, ein mit Wasser und Eiswürfeln verdünnter Anis-Schnaps, ist fixer Bestandteil südfranzösischen Lebensstils.
1. Tag. Shopping-Tour: In der Fußgängerzone zwischen Rue Paradis und der Rue Saint-Ferréol bummelt man von Boutique zu Boutique. Tipp: Die Designer in der winzigen Seitengasse Rue de la Tour, als Rue de la Mode beschildert, bieten waschechte marseillanische Mode. Später Entspannungs-Espresso ohne oder mit Milchschaum in einem der unzähligen Cafés rund um den Vieux Port. Weiter auf die Plaine nahe dem Stadtzentrum. Vom Cours Julien bis zum Place Jean-Jarès ist dieses Quartier das Aushängeschild für alternatives Design: Modeboutiquen, Büchergeschäfte, Accessoires, Feinkostläden. Mittagessen z. B. in einem der regsamen Restaurants am Cours Julien. Nachmittagsausflug: In nur 15 Minuten gondelt eines der Ausflugsboote vom Vieux Port zum Chateau d'If, wo das sagenumwobene Verlies des "Grafen von Monte Christo" besichtigt werden kann. Vor dem Abendessen schlendert man genüsslich durch das alte, von dorfähn- lichem Charakter geprägte Viertel Le Panier, das ehemals berüchtigte Gebiet der Korsen: enge Gassen, Wäsche hängt zum Trocknen vor den Fenstern. Am besten folgt man dem beschilderter Fußweg ab der Église Saint-Ferréol-des-Augustins am Alten Hafen. Abendessen gibt's im Les Galinettes-Chez Madie (Quai du Port 138): typische Marseiller Köstlichkeiten in authentischem Ambiente.
2.Tag. Mit dem Touristen-Bummelzug Petit Train de la Bonne Mère um 5,- Euro vom Vieux Port durch verwinkelte Gassen zur Notre Dame de la Garde: Die imposante Marienkirche ist das Wahrzeichen der Stadt. Anschließend Promenade entlang des Alten Hafens zum Plage de la Corniche, wo in geschäftigen Lokalen ein gemütliches Getränk mit Imbiss die Kräfte für die letzte Etappe stärkt. Im Sommer ist hier Baden im klaren Meer möglich. Am Nachmittag zum Schmökern auf kunstvoll ausgebauten Dachterrassen in der von Le Corbusier entworfenen Cité Radieuse, dem architektonisch Aufsehen erregenden Wohnkomplex (bequem mit Linie 21 von der Rue de Rome aus zu erreichen). Der Weg dorthin führt an der für viele Marseillaner wichtigsten Einrichtung der Stadt vorbei: dem Stade Vélodrome, in dem die riesige Fangemeinschaft ihrem Fußballteam Olympique Marseille (OM) bei jedem Spiel stadtweit hörbar zujohlt. Ausflugs-Ziel ist das angrenzende Naturparadies Les Calanques: Weiße Felsen, blühender Rosmarin und eine naturbelassene Küste warten.
Information:Maison de la France, Argentinierstraße 41a, 1040 Wien, Tel. 0900 250 015 (Euro 0,68/min.).
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