Im Zwinger, einst Kulisse für rauschende Feste, drängen sich die Touristen, in der Semper-Oper die Musik-Fans, den Theaterplatz belagern staunende Gäste.
August der Starke hatte die Sachsen-Metropole als seine Herzeige-Stadt prächtig ausstatten lassen. Sein Konzept hat auch nach 300 Jahren seine Wirkung nicht verfehlt. Und es hat auch schlimme Zeiten überdauert.
Die Spuren der Zerstörung von 1945 sind noch längst nicht alle verwischt. Bis 2006 ist noch viel zu tun, dann feiert Dresden 100-Jahr-Jubiläum.
Ein Riesen-Schritt steht gerade an: Die seit 1993 wieder erstehende Frauenkirche wird noch im Juli von ihrem Plastik-Hut über dem riesigen Baugerüst befreit.
In den Cafés und Restaurants dicht an Dresdens meistbesuchter Baustelle malen sich Besucher schon lange aus, wie die steinerne Kuppel die berühmte Silhouette der Stadt wieder komplett macht.
Der Wiederaufbau mit den aus dem Schutt geborgenen Originalteilen wird weltweit beachtet und unterstützt - er gilt als archäologisches Meisterwerk.
Nur ein paar Schritte sind es zur Dresdner Flanier-Meile auf der Brühl'schen Terrasse und zur Schiffanlegestelle. Mit der Flotte der sächsischen Dampfschifffahrt geht es ab hier in die Porzellan-Stadt Meißen, zum Schloss Pillnitz und in die Sächsische Schweiz mit ihren bizarren Felsformationen.
Auch die MS Theodor Fontane geht hier auf ihrer Elbe-Moldau-Kreuzfahrt vor Anker. Abends - versteht sich - denn im Scheinwerferlicht ist Dresden am schönsten.



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