Riga, Lettlands real existierende und des Baltikums "heimliche" Hauptstadt, ist nicht zuletzt durch den Eurovisions Songcontest 2003 in den Blickpunkt gerückt.
Keine Frage: Die 900.000- Seelen-Metropole an der Daugava (Düna) hat sich heraus geputzt. Die Sanierung der alten Hanse-Häuser ist in der Zielgeraden. Dass nach Krieg und 35 Jahren zentral geplanter Misswirtschaft noch viel zu tun ist, davon zeugt der Baulärm.
Ein Bummel durch die Altstadt: Der Blick vom 72 m hohen Turm der Petrikirche, die Visite im Dom St. Marien aus dem 13. Jahrhundert, die drei Brüder, Bürgerhäuser, die genauso zu den Wahrzeichen Rigas gehören wie das Schwarzhäupterhaus. Und überall, bis hin zu "Milda", der 1935 errichteten Freiheitsstatue, fast südländisches Flair.
Sowjet-Nostalgie, Mini-Schönbrunn. Nur ein Katzensprung ist es nach Jurmala, wo 30 km lang Sandstrände das Ostsee-Ufer säumen und duftende Kiefernwälder zum Spaziergang locken. Anziehungspunkt in der Umgebung ist auch das ethnographische Freilichtmuseum Lettlands am Jägel-See.
In Riga selbst beherbergt das skurrile Motormuseum Relikte aus der Sowjet-Zeit. 70 km südlich der Stadt ist Schloss Rundale, eine Art Mini-Schönbrunn, fixer Bestandteil jedes touristischen Erkundungs-Programmes.



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