Wer heutzutage auf Urlaub ist und Freunde und Bekannte neidisch machen möchte, braucht nicht mehr damit zu warten, bis er wieder im Lande ist. Über Smartphones ist es möglich, die besten Schnappschüsse direkt in soziale Netzwerke zu posten und damit die Daheimgebliebenen ein wenig zu ärgern. "Doch dieser Spaß kann in vielen Urlaubsländern schnell teuer werden", gibt ÖAMTC-Reiseexperte Michael Teuschl zu bedenken. "Innerhalb der EU wurden die Roaminggebühren zwar mit 1. Juli 2012 erneut gesenkt, in Drittländern schnappt die Kostenfalle jedoch nach wie vor leicht zu."
ÖAMTC: Wenn die Grüße aus dem Urlaubsparadies zur Kostenfalle werden
In der EU gibt es Höchstgrenzen für Handytarife, außerhalb kann es teuer werden
Die ÖAMTC-Touristik hat die aktuellen Tarife recherchiert:
* Telefonieroaming: Aktive Anrufe aus dem EU-Ausland nach Österreich oder innerhalb des EU-Urlaubslandes dürfen seit 1. Juli 2012 maximal 0,348 Euro pro Minute kosten. Für ankommende Gespräche fallen maximal 0,096 Euro pro Minute an. Die Kosten für eine SMS betragen innerhalb der EU nun maximal 0,108 Euro. "Neben den EU-Mitgliedsländern gilt diese Regelung auch in Liechtenstein, Island und Norwegen", so der ÖAMTC-Experte. "Wer jedoch aus Kroatien, der Schweiz oder der Türkei in der Heimat anrufen will, sollte sich eher kurz halten. Dort gibt es diese Maximaltarife nicht."
* Datenroaming: Wenn man im EU-Ausland mit dem Handy im Internet surft, zahlt man seit 1. Juli 2012 pro übertragenem Megabyte maximal 0,84 Euro. "Empfindlich teuer kann es hingegen für Kroatien-Urlauber werden", hält der ÖAMTC-Touristiker fest. "Hier können je nach Netzbetreiber und gewähltem Roamingpartner bis zu 15 Euro pro Megabyte anfallen." Damit die Kosten nicht ins Unermessliche wachsen, gibt es weltweit ein einheitliches Monatslimit von 60 Euro. Eine andere Obergrenze kann mit dem Netzbetreiber vereinbart werden. Ist der Höchstbetrag erreicht, muss der Netzbetreiber die Datendienste sperren und den Kunden per SMS darüber informieren.
* Datenroaming: Wenn man im EU-Ausland mit dem Handy im Internet surft, zahlt man seit 1. Juli 2012 pro übertragenem Megabyte maximal 0,84 Euro. "Empfindlich teuer kann es hingegen für Kroatien-Urlauber werden", hält der ÖAMTC-Touristiker fest. "Hier können je nach Netzbetreiber und gewähltem Roamingpartner bis zu 15 Euro pro Megabyte anfallen." Damit die Kosten nicht ins Unermessliche wachsen, gibt es weltweit ein einheitliches Monatslimit von 60 Euro. Eine andere Obergrenze kann mit dem Netzbetreiber vereinbart werden. Ist der Höchstbetrag erreicht, muss der Netzbetreiber die Datendienste sperren und den Kunden per SMS darüber informieren.
Datenroaming als versteckte Kostenfalle
Auf Smartphones installierte Applikationen können die Eigenheit haben, gelegentlich unbemerkt zu "roamen". Es können also auch sehr schnell Kosten anfallen, wenn man nicht aktiv mit dem Handy ins Internet geht. Damit das nicht passiert, rät ÖAMTC-Reiseexperte Teuschl, folgende Tipps zu befolgen:
* Datenroaming deaktivieren: Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann im Benutzerprofil auf der Webseite seines Netzbetreibers das Datenroaming komplett deaktivieren. Unabhängig von den Geräteeinstellungen wird so die Datenverbindung gekappt, sobald man sich im ausländischen Handynetz befindet.
* Beim Netzbetreiber informieren: Wer nicht auf Datenroaming verzichten will, sollte sich bei seinem Netzbetreiber nach speziellen Roaming-Paketen erkundigen. "Je nach Urlaubsregion und gewünschtem Datenvolumen gibt es oft relativ günstige Pauschaltarife im Angebot", so der ÖAMTC-Experte.
* Verwendung von Apps: Viele Apps funktionieren nur mit Internetverbindung. "Wer im Urlaub unbedacht eine App öffnet, kann zu Hause eine böse Überraschung erleben", stellt der ÖAMTC-Touristiker klar. Je nach Einstellungen und Betriebssystem können sich Apps auch ohne Zutun des Benutzers aktualisieren. Sobald ein neues Update zur Verfügung steht, wird der Download automatisch gestartet, wenn das Datenroaming nicht vorher deaktiviert wurde.
* E-Mail Einstellungen überprüfen: Auch E-Mails können automatisch abgerufen werden. Vor dem Urlaub sollte man daher die Einstellungen des E-Mail Kontos überprüfen und den automatischen Abruf gegebenenfalls deaktivieren.
* WLAN verwenden: "Die günstige und schnellere Alternative zum Surfen übers Handy hießt WLAN. Viele Hotels bieten ihren Gästen in den Zimmern oder in der Hotellobby den kabellosen Zugang an, entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr", erklärt der ÖAMTC-Experte. Auch viele Cafés und Restaurants verfügen bereits über Hot Spots.
* Abschließender Tipp der ÖAMTC-Touristik: Wer aus dem Ausland in Österreich anrufen oder innerhalb des Urlaubslandes telefonieren will, muss die internationale Vorwahl mitwählen (z. B. für Österreich: +43). Empfehlenswert ist es auch, die Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes vor der Reise im Handy abzuspeichern. Diese und viele weitere Infos findet man in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.
* Datenroaming deaktivieren: Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann im Benutzerprofil auf der Webseite seines Netzbetreibers das Datenroaming komplett deaktivieren. Unabhängig von den Geräteeinstellungen wird so die Datenverbindung gekappt, sobald man sich im ausländischen Handynetz befindet.
* Beim Netzbetreiber informieren: Wer nicht auf Datenroaming verzichten will, sollte sich bei seinem Netzbetreiber nach speziellen Roaming-Paketen erkundigen. "Je nach Urlaubsregion und gewünschtem Datenvolumen gibt es oft relativ günstige Pauschaltarife im Angebot", so der ÖAMTC-Experte.
* Verwendung von Apps: Viele Apps funktionieren nur mit Internetverbindung. "Wer im Urlaub unbedacht eine App öffnet, kann zu Hause eine böse Überraschung erleben", stellt der ÖAMTC-Touristiker klar. Je nach Einstellungen und Betriebssystem können sich Apps auch ohne Zutun des Benutzers aktualisieren. Sobald ein neues Update zur Verfügung steht, wird der Download automatisch gestartet, wenn das Datenroaming nicht vorher deaktiviert wurde.
* E-Mail Einstellungen überprüfen: Auch E-Mails können automatisch abgerufen werden. Vor dem Urlaub sollte man daher die Einstellungen des E-Mail Kontos überprüfen und den automatischen Abruf gegebenenfalls deaktivieren.
* WLAN verwenden: "Die günstige und schnellere Alternative zum Surfen übers Handy hießt WLAN. Viele Hotels bieten ihren Gästen in den Zimmern oder in der Hotellobby den kabellosen Zugang an, entweder kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr", erklärt der ÖAMTC-Experte. Auch viele Cafés und Restaurants verfügen bereits über Hot Spots.
* Abschließender Tipp der ÖAMTC-Touristik: Wer aus dem Ausland in Österreich anrufen oder innerhalb des Urlaubslandes telefonieren will, muss die internationale Vorwahl mitwählen (z. B. für Österreich: +43). Empfehlenswert ist es auch, die Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes vor der Reise im Handy abzuspeichern. Diese und viele weitere Infos findet man in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.