Über 2.000 Zuschauer verwandelten die erste Drift Challenge im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf zur Motorsport-Party und wurden Zeugen eines spannenden Kampfes von Dominator Alois Pamper gegen die "jungen Wilden". Martin Köllinger, Mario Schopper und Daniel Sailer hießen die neuen Herausforderer, die es dem dreifachen Staatsmeister am Wochenende nicht leicht machten. Doch am Ende hatte der Dominator die stärkeren Nerven und machte bei der Erstauflage der DUNLOP Drift Challenge Teesdorf alles klar: Alois Pamper holte sich den Tagessieg und krönte sich damit vorzeitig zum vierten Mal in Folge zum Drift Staatsmeister der Kategorie Rennfahrzeuge.
Motorsport-Party bei der ersten DUNLOP Drift Challenge im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf (+Foto)
Über 2.000 Zuschauer feierten Tagessieg und vierten Staatsmeistertitel für Alois Pamper
Die neue Drift Strecke am Verkehrsübungsplatz des ÖAMTC Fahrtechnik Zentrums Teesdorf bei Baden erwies sich am Trainingstag für die Piloten als technisch sehr anspruchsvoll. Die einen liebten sie wegen der fahrerischen Herausforderung, die anderen hassten sie, weil es aufgrund der hohen Kurvenanzahl fast unmöglich war, eine fehlerfreie Runde zu absolvieren. Aber eben nur fast: Mario Schopper (OÖ) zeigte, dass nichts unmöglich ist und holte sich im ersten Wertungslauf die Maximalpunkteanzahl der Jury und damit die Zwischenführung, weil Pamper patzte. Im zweiten Wertungslauf eroberte der Steirer die Führung zurück. Der dritte Wertungslauf geriet dann zur Nervenschlacht. Pampers Landsmann Martin Köllinger konnte noch einmal nachlegen und überholte Mario Schopper. Doch gegen Pamper war kein Kraut gewachsen. Er holte sich im dritten Lauf mit Punktemaximum und Tagesbestzeit den Sieg bei der ersten DUNLOP Drift Challenge Teesdorf. Der junge Daniel Sailer erlebte eine Sternstunde und verpasste mit Platz vier das Stockerl nur knapp, ist aber mit dem besten Ergebnis seiner Drift Karriere mehr als glücklich.
Serienfahrzeuge - Thomas Graf stellt Weichen auf Titelverteidigung
Bei den Serienfahrzeugen stellte Vorjahresmeister Thomas Graf (NÖ) bereits die Weichen auf Titelverteidigung. Er holte sich den Sieg vor Wolfgang Schmid und Martin Simon (beide ebenfalls NÖ). Diese Reihenfolge entspricht auch dem aktuellen Zwischenstand der Meisterschaft, wo Graf vor dem Finale in Melk nun einen guten Punktepolster hat. Doch nichts ist sicher – also wird Graf auch im letzten Saison-Lauf noch attackieren müssen.
Turbulente Kämpfe bei den ENI i-Sint Trophys
Turbulent ging es auch in den ENI i-Sint Trophys für jene Klassen zu, die nicht unmittelbar um die Staatsmeistertitel mitfahren können. Den Sieg bei den Serienfahrzeugen bis 2.500 ccm (Klasse S1) holte sich mit deutlichem Abstand Wolfgang Schmid, der jetzt auch als klarer Favorit für den Titel in seiner Klasse gehandelt werden kann. Platz zwei ging an Mario Kranabetter (NÖ), den Titelverteidiger in dieser Klasse. Dritter wurde Marco Hasenhüttl (Stmk) der als konstanter Punktesammler heuer schon zum dritten Mal auf Podium fuhr.
Die Klasse R1 (Rennfahrzeuge bis 2.500 ccm) ging an Robert Temmel (Stmk), der sich damit wieder ins Rennen um den Titel der ENI i-Sint Trophy bringt. Michael Blümel (NÖ) wurde zweiter, behält aber mit knappem Vorsprung vor Temmel noch die Zwischenführung vor dem Finale. Rupert Schachinger (NÖ) konnte sich als Dritter nach einem verkorksten Saisonbeginn nun immerhin bereits über seinen zweiten Stockerlplatz freuen.
Alles dreht sich – Allrad-Spektakel im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum
Wie immer spektakulär unterwegs waren die Allrad-Piloten. Diese Klasse wurde bis jetzt vom Oberösterreicher Markus Felbauer dominiert. Dieser hatte in Teesdorf jedoch keinen guten Tag und musste sich erstmals mit Platz drei zufrieden geben. Um den Sieg kämpften verbissen die bisher immer zweit-/drittplatzierten, der Vorjahresmeister Yavuz Baykara (Deutschland) und der oberösterreichische Newcomer Christian Kornherr. Schließlich konnte sich letzterer mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen. Felbauer kann sich jedoch mit dem vorzeitigen Gewinn der ENI i-Sint Trophy der Allrad-Klasse trösten.
Drift Ladys super unterwegs – Newcomerin Leichtfried holt Meisterschaftspunkt
Einmal mehr sensationell unterwegs waren die Drift Ladys, allen voran wieder Brigitte Schmalzl. Die Niederösterreicherin erreichte mit Platz zwölf wieder eine Top-Platzierung. Die Newcomerin Yvonne Leichtfried (NÖ) konnte sich mit der neuen Drift Strecke in Teesdorf sofort anfreunden und holte sich einen Meisterschaftspunkt bei den Serienfahrzeugen knapp vor Gabriele Gluschitsch (Wien). Und auch die Wienerin Martina Patka ließ immerhin noch drei männliche Konkurrenten hinter sich.
Der nächste Lauf zur österreichischen Drift Staatsmeisterschaft ist das Finale im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Melk/Wachauring am 1./2. September 2012. Dort werden über 70 Drifter erwartet, darunter die komplette heimische Elite sowie Top-Piloten aus dem Ausland.
Alle Ergebnisse und Fotos findet man auf www.driftchallenge.at.
Aviso an die Redaktionen: Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.
Der nächste Lauf zur österreichischen Drift Staatsmeisterschaft ist das Finale im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Melk/Wachauring am 1./2. September 2012. Dort werden über 70 Drifter erwartet, darunter die komplette heimische Elite sowie Top-Piloten aus dem Ausland.
Alle Ergebnisse und Fotos findet man auf www.driftchallenge.at.
Aviso an die Redaktionen: Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.