Kalifornien-Urlauber, die sich derzeit in der Region von Los Angeles aufhalten, sollten besonders vorsichtig sein. Nordwestlich der Metropole lodern bedrohliche Feuer. Einwohner der Städte Newbury Park und Camarillo mussten evakuiert werden, etliche Straßen, darunter auch die berühmte Küstenstraße nordwestlich von Los Angeles, der Pacific Coast Highway, vorübergehend gesperrt werden. Auch wenn sich die Situation seit dem ersten Mai-Wochenende etwas entspannt, ist die Lage weiter ernst.
Länder-News
USA: Gefährliche Waldbrände bei Los Angeles
Intensive Brandsaison wird erwartet
Im Westen der USA beginnt die Waldbrandsituation eigentlich erst Ende des Sommers. Die US-Feuerwehr erwartet aber dieses Jahr einen Ausnahme-Brandsommer. Nach einem regenarmen Winter und nun ungewöhnlich hohen Temperaturen sind viele Regionen in Kalifornien ausgetrocknet. Bislang zählten die Behörden etwa 680 Feuer. Das sind etwa 200 mehr sonst Anfang Mai.
Tipps für Reisende
Immer wieder bremsen die Flammen auch Autofahrer und Reisende aus. Sie müssen mit wechselnden Straßensperren, Umleitungen, Sichtbehinderungen durch Rauch, Verspätungen und Ausfällen im Flugverkehr sowie geschlossenen Touristenattraktionen (Nationalparks etc.) und Servicebüros rechnen. Weitere Informationen zu den Waldbränden in Kalifornien sind abrufbar auf den Internetseiten des National Interagency Fire Centers, Informationen zu Straßensperren auf den Seiten der Federal Highway Administration (beides siehe "Links zum Thema").
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