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11.04.2012

ÖAMTC Oberösterreich baut aus - Spatenstich für neuen Stützpunkt Perg

„Modernes Design und Funktionalität in einem Gebäude vereint“

Spatenstich Perg1 © Bruckbauer
Feierlicher Spatenstich am Kreisverkehr Perg-Mitte.
Der neueste aller 18 ÖAMTC-Stützpunkte Oberösterreichs entsteht ab sofort in Perg. Mit einem feierlichen Spatenstich fand dazu am Mittwoch, 11. April 2012 der offizielle Baustart statt. Zentral gelegen und damit bestens für die mehr als 11.100 Mitglieder des Bezirkes erreichbar, werden in nur acht Monaten Bauzeit am Kreisverkehr Perg-Mitte, künftig die umfassenden Dienstleistungen des ÖAMTC erbracht werden.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter der Bezirkshauptmann des Bezirkes Perg, Mag. Werner Kreisl, der Bürgermeister der Stadt Perg, Anton Froschauer, der Architekt DI Heinz Plöderl aus Wels, Dr. Martin Helml, Präsident des ÖAMTC Oberösterreich, Ing. Josef Thurnhofer, Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich, sowie beteilige bauausführende Firmen und der Stützpunktleiter des ÖAMTC in Perg, Heinz Lindner, nahmen den Startschuss des Neubaus vor.

Steigende Anforderungen und Erhöhung der Servicequalität
"Der Neubau des Stützpunktes ist sowohl wegen der ständig steigenden Mitgliederzahlen als auch zwecks Steigerung der Service- und Betreuungsqualität notwendig geworden", erläutert Dr. Martin Helml, Präsident des ÖAMTC Oberösterreich. Schließlich platzte das bisherige, über 21 Jahre alte Gebäude, bereits „aus allen Nähten“. Als 1992 der jetzige Standort eröffnet wurde, waren 5.400 Mitglieder beim Club – aktuell sind es mit 10.089 Clubmitgliedern fast doppelt so viele. Während der gesamten Neubauphase – die Eröffnung ist für Dezember 2012 geplant - können die Mitglieder am bekannten Standort in der Naarner Straße weiterhin auf die bewährten Serviceleistungen des Clubs vertrauen. Im Jahr 2011 wurden die zehn „Gelben Engel“ des Stützpunktes zu mehr als 3.200 Pannenhilfen gerufen und erbrachten eine beachtliche Anzahl von 10.607 Dienstleistungen.

Offen, kundenfreundlich und barrierefrei
„Mit dem neuen Stützpunkt in Perg wird Funktionalität, ein offener Kundenbereich und modernes Design in einem Gebäude vereint“, so Architekt DI Heinz Plöderl, dessen Handschrift auch die bisherigen, neueren ÖAMTC Stützpunkte zeichnet.

Um in Zukunft noch besseren Service bieten zu können, wird der neue Stützpunkt in Perg eine verbaute Grundfläche von 824 Quadratmetern aufweisen und auf dem 5.900 Quadratmeter großen Grundstück ausreichend Platz bieten. "Allein der Schalterbereich mit dem Verkaufsshop wird mit über 265 Quadratmetern viel Platz und Übersicht für die Betreuung unserer Mitglieder bieten", so Stützpunktleiter Heinz Lindner. Im Technik-Bereich wird es auf über 360 Quadratmetern gleich sieben Prüfboxen geben.

„Der Schwerpunkt liegt in einer kundenfreundlichen, barrierefreien und für unsere Mitarbeiter ergonomischen Bauweise“, betont Landesdirektor Ing. Josef Thurnhofer. Zusätzlich bietet das neue Gebäude neben Büro- und Sozialräumen auch eigene Seminarräume für die ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Sauberer Strom aus Sonnenenergie

Mit sauberer Energie aus der Kraft der Sonne wird in Perg erstmals ein ÖAMTC Stützpunkt in Oberösterreich mit einer eigenen Photovoltaikanlage ausgestattet werden. „Die rund 10 kWp große Anlage wird uns vorwiegend Strom für den Eigenbedarf sowie für die E-Mobiltät liefern. Durch diese nachhaltige Investition in die Zukunft sparen wir nicht nur monatlich bares Geld, sondern schonen damit auch die Umwelt“, so der Infrastrukturleiter des ÖAMTC Oberösterreich, DI (FH) Manuel Kratzer.

Umfassendes Dienstleistungsangebot
Das Leistungsangebot des ÖAMTC geht weit über die Nothilfe hinaus und umfasst nahezu alle Bereiche des mobilen Alltags. Die Mitglieder werden beim ÖAMTC Perg in sämtlichen Mobilitätsbelangen, wie Reisen, Berufs- und Privatfahrten aber auch beim Fahrzeugkauf umfassend beraten. Abgerundet wird das Service durch Auskünfte wie Rechts- und Versicherungsfragen.
Das breite Leistungsspektrum reicht dabei von Routineüberprüfungen, Pickerl-Begutachtungen, Vermessung der Fahrwerksgeometrie bis hin zu technisch aufwendigen Überprüfungen von Bremsanlagen an Allradfahrzeugen. Einen besonderen Schwerpunkt wird in Zukunft die Kaufüberprüfung darstellen.  Denn um mit Sicherheit lange Freude am „neuen Gebrauchten“ zu haben, empfiehlt sich vorab ein genauer Check beim ÖAMTC, um zu wissen, wie das Fahrzeug „wirklich aussieht“. Das hilft nicht nur viel Geld sondern vor allem Nerven zu sparen.

Tatkräftige, regionale Unterstützung
Besonderer Dank gilt dem Stadtamt Perg unter Leitung von Bürgermeister Anton Froschauer sowie seinem Stadtamtsleiter Karl Naderer. „Beide haben sich besonders bemüht, ein verkehrstechnisch optimales Grundstück für den ÖAMTC zu finden und die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Nach der Kaufentscheidung kam es zur zügigen Abwicklung der Bauverhandlungen. Nur durch solch tatkräftige, regionale Unterstützung ist es heute – nach einer Rekordzeit von nur 16 Wochen nach Vertragsunterzeichnung möglich, den Spatenstich für das neue Gebäude durchzuführen“, betont Josef Thurnhofer, Direktor des ÖAMTC Oberösterreich.