Mit Frühlingsbeginn ist die Oldtimer-Saison eröffnet. Die historischen Prachtstücke werden aus den Garagen kutschiert, abgestaubt und für die erste Ausfahrt vorbereitet. Woran man dabei denken sollte, hat der ÖAMTC zusammengefasst: Die Batterie muss voll geladen und angeschlossen sein.
Unbedingt kontrollieren sollte man Motoröl und Kühlsystem. Ob der Reifendruck stimmt, sollte man stets am kalten Reifen messen. Denn im warmen Reifen steigt der Luftdruck. Außerdem ist eine Probefahrt ratsam, bei der man besonders auf den ersten Metern auf ungewöhnliche Geräusche achtet. Vergessen darf man keinesfalls, die Bremsen auf Wirksamkeit und Dichtheit zu überprüfen. Diese dürfen nicht einseitig ziehen oder gar hängen bleiben. Anton Sima, Produktmanager der ÖAMTC-Prüfdienst-Leistungen, hat weitere wichtige Tipps zusammengefasst:
ÖAMTC: Der Frühling ist da – Oldtimer abstauben, auswintern, losfahren (+ Fotos)
Club bietet umfangreiche Informationsplattform unter www.oeamtc.at/oldtimer
Damit die Freude am und der Wert des historischen Fahrzeugs auch lange erhalten bleiben, muss viel Zeit in Wartung und Pflege investiert werden. Gerade nach einer langen Winterpause kann es bei unsachgemäßer Einwinterung zu so genannten "Standschäden" kommen. Hierzu zählen u.a. kaputte Batterien oder Reifen. "Während man die kleineren Arbeiten ruhig selbst durchführen kann, sollten bei Problemen mit für die Sicherheit relevanten Baugruppen wie Lenkung, Bremsen, etc. doch Experten bzw. Fachwerkstätten aufgesucht werden", rät ÖAMTC-Experte Anton Sima.
Die richtige Fahrtechnik
Für die erste Ausfahrt in der neuen Saison sollte man eine ruhige Strecke ohne größere Schwierigkeiten wählen – das erleichtert die Umgewöhnung vom modernen Fahrzeug auf den Oldtimer. Individuelle Coachings in Sachen Fahrverhalten bietet die ÖAMTC Fahrtechnik: Sowohl für Fahrer, die ihre Lieblingsstücke heil durch die Landschaft bewegen wollen, als auch für sportlich ambitionierte Oldtimer-Rallye-Teilnehmer werden Kurse angeboten. Ab einer Person oder auch in Gruppen bis maximal zehn Personen können Oldtimer-Liebhaber ein individuelles Training mit einem persönlichen Instruktor der ÖAMTC Fahrtechnik absolvieren.
"Hilfe zur Selbsthilfe"-Kurse
Zwar ist der Wartungs- und Pflegeaufwand bei Oldtimern höher als bei modernen Autos. Durch die überschaubare Technik können aber auch Hobby-Mechaniker kleinere Gebrechen einfach beheben. Das nötige Basiswissen aneignen kann man sich bei den Pannenhilfe-Kursen des ÖAMTC: Hier erklären Experten des Clubs die technischen Grundlagen eines Oldtimers und zeigen nützliche Tipps und Tricks für die Selbsthilfe.
Informationen zu den genannten ÖAMTC-Kursen, Fotoshows, gesetzliche Bestimmungen sowie viele weitere Themen und Termine historische Fahrzeuge betreffend findet man online unter www.oeamtc.at/oldtimer.
AVISO an die Redaktionen:
Bildmaterial zur Aussendung ist online unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.
Bildmaterial zur Aussendung ist online unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.