30.10.2011

C7: Einsatz knapp unterhalb des Glockner-Gipfels

Bergstiger war in rund 3.750 Meter Seehöhe ins Seil gestürzt

Zur Rettung eines Bergsteigers wurde Christophorus 7 auf den Großglockner gerufen.

© Archiv
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Zur Rettung eines Bergsteigers wurde Sonntagnachmittag Christophorus 7 in rund 3.750 Meter Seehöhe auf den Großglockner gerufen. Zwei Alpinisten waren hier auf dem Nordwestgrat unterwegs. Etwa 50 Meter unterhalb des Gipfels stürzte der vorankletternde Bergsteiger rund 15 Meter tief über den Felsen ins Seil.

Sein Kamerad konnte die Rettungskräfte alarmieren. Christophorus 7 aus Nikolsdorf flog zur Unglücksstelle.

Kaperbergung

Mit einer Kaperbergung konnte der im Seil hängende Verletzte mittels Tau von Flugretter Bernhard Steiner befreit und nach einer Zwischenlandung ins Krankenhaus nach Lienz geflogen werden. Er hatte Gesichts- und Schädelverletzungen erlitten.

Anschließend flog Christophorus 7 noch einmal zum Nordwestgrat und barg den zweiten Bergsteiger. Dieser war zwar unverletzt, hatte aber einen Schock erlitten. Ihn flog die Crew des Notarzthubschraubers zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, wo er der Bergrettung Heiligenblut übergeben werden konnte.

Gute Flugbedingungen

"Glücklicherweise herrschten gute Flugbedingungen, die diese Rettungsaktion sicher ermöglichten", sagt Cpt. Klaus Rainer, Pilot von Christophorus 7.