Steiermark / Kärnten
10.04.2012

Grünes Licht für Fürstenfelder Schnellstraße (S7)

Baustart des Westabschnitts für Herbst 2012 geplant

Seit rund 10 Jahren laufen die Planungsarbeiten für den Bau der Fürstenfelder Schnellstraße (S7).  Im Herbst soll mit der Errichtung der S7 begonnen werden.

Die S7 soll als Teil der Europastraße 66 die Großräume Graz und Budapest miteinander verbinden und die Bewohner entlang der Gleisdorfer – und Fürstenfelder Straße (B65/B319) verkehrsmäßig entlasten. Sie wird vom Knoten Riegersdorf an der Süd Autobahn (A2) über Fürstenfeld zur ungarischen Grenze bei Heiligenkreuz führen und dort in die ungarische Autobahn M8 münden. Die M8 befindet sich großteils noch im Planungsstadium.

Im Herbst 2012 soll nun der Bau des 15 Kilometer-Teilstücks zwischen Riegersdorf (A2-Anschluss) und Dobersdorf im Burgenland begonnen werden.

Der Baubeginn für den 13 Kilometer langen südöstlichen Abschnitt (Dobersdorf bis Heiligenkreuz)  wird für das Jahr 2015 erwartet.



Streckenführung

Die geplante Trasse verläuft von der A2 bis Fürstenfeld nördlich der bestehenden B319, teilweise im Tunnel bzw. als Unterflurtrasse. Im Bereich der L401 bei Speltenbach ist die Anschlussstelle Fürstenfeld projektiert. Nach Querung der Lafnitz folgt die Anschlussstelle Rudersdorf und der rund 3 Kilomter Lange Tunnel Rudersdorf, der den Ort nordöstlich umfährt.

Bis zur Fertigstellung des Ost-Abschnittes wird die S7 kurz vor Dobersdorf mit einer provisorischen Anbindung in die B65 einmünden.