Fast ein halbes Jahrzehnt lang musste die traditionelle Vespa Pause machen – strengere Abgas- und Lärmbestimmungen hatten dem typischen Zweitaktmotor letztlich den Garaus gemacht. Doch immer mehr Nostalgiker forderten eine Neuauflage, bis die Piaggio-Techniker die alte Vespa einer Säuberungskur unterzogen. Das Ergebnis heißt PX 125 und ist zumindest optisch ein lupenreiner Abklatsch der Vorgängerin.
Tatsächlich kostet das Unterschreiten der Euro-3-Hürden Leistung: 6,5 PS bleiben von den einstigen 8 PS, auch beim Drehmoment muss man zurückstecken. Dafür ist vom einst glockenhellen Auspuffklang fast nichts übrig geblieben und man kriegt jetzt ein blütenweißes §57a-Pickerl. Wer sich inzwischen mit einer der aktuellen Viertakt-Automatik-Vespas getröstet hat, merkt beim Umstieg auf die neue Alte manche Defizite: Beschleunigung, Durchzugsvermögen und Kletterfreudigkeit auf Steigungen sind nicht die hervorstechendsten Stärken der Zweitakt-Vespa. Dafür punktet sie mit optischer Eleganz, brauchbarem Komfort und adäquater Bremsleistung. Das Schalten per Drehgriff ist für Neulinge gewiss ein bisserl gewöhnungsbedürftig. Dass unter der linken Popobacke des traditionellen Vespa-Blechkleids auch noch ein – universell passendes – Reserverad steckt, beruhigt zumindest im Pannenfall.
Fazit: Mit der renovierten Vespa PX 125 kann man ohne belastetes Umweltgewissen schalten und walten wie früher. Wer sich nach einem Hauch mehr Leistung sehnt, kriegt um nur 100 Euro mehr die PX 150.
Tatsächlich kostet das Unterschreiten der Euro-3-Hürden Leistung: 6,5 PS bleiben von den einstigen 8 PS, auch beim Drehmoment muss man zurückstecken. Dafür ist vom einst glockenhellen Auspuffklang fast nichts übrig geblieben und man kriegt jetzt ein blütenweißes §57a-Pickerl. Wer sich inzwischen mit einer der aktuellen Viertakt-Automatik-Vespas getröstet hat, merkt beim Umstieg auf die neue Alte manche Defizite: Beschleunigung, Durchzugsvermögen und Kletterfreudigkeit auf Steigungen sind nicht die hervorstechendsten Stärken der Zweitakt-Vespa. Dafür punktet sie mit optischer Eleganz, brauchbarem Komfort und adäquater Bremsleistung. Das Schalten per Drehgriff ist für Neulinge gewiss ein bisserl gewöhnungsbedürftig. Dass unter der linken Popobacke des traditionellen Vespa-Blechkleids auch noch ein – universell passendes – Reserverad steckt, beruhigt zumindest im Pannenfall.
Fazit: Mit der renovierten Vespa PX 125 kann man ohne belastetes Umweltgewissen schalten und walten wie früher. Wer sich nach einem Hauch mehr Leistung sehnt, kriegt um nur 100 Euro mehr die PX 150.



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