Umwelt & Klima

Kilometersteuer für Österreich nicht geeignet

Der ÖAMTC lehnt die in den Niederlanden geplante kilometerabhängige Kfz-Steuer als Modell für Österreich ab.

Österreich hat bereits bessere Lösung

"Es gibt keine Veranlassung, auf ein anderes System umzusteigen. Wir haben mit der Mineralölsteuer und dem Roadpricing die bessere Lösung, auch ist mir die Zweckbindung wichtig", so Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessensvertretung.

Erneute Doppelbelastung für Autofahrer?

Rohracher befürchtet auch, dass es zu einer weiteren Doppelbelastung für die Autofahrer kommen könnte, wenn eine neue Steuer neben der bereits bestehenden Mineralölsteuer hinzukäme.

Politik-Versprechen

Der ÖAMTC glaubt nicht daran, dass letztlich die Politik das erfüllt, was in den Niederlanden versprochen wird, nämlich dass die Autofahrer auf der anderen Seite durch die Senkung der motorbezogenen Versicherungssteuer entlastet werden.

Keine Wahl

Eine kilometerabhängige Kfz-Steuer würde auch zu verstärkter sozialer Ungerechtigkeit führen. Manche Autofahrer könnten es sich nicht aussuchen, mit welchem Verkehrsmittel sie fahren können: "Viele brauchen das Auto. Jene die weiter zum Arbeitsplatz fahren müssen, wären benachteiligt",, so Rohracher.