Im vergangenen Winter flogen die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung über 2.400 Einsätze nach Wintersportunfällen. Schon seit Jahren beobachten die ÖAMTC-Notärzte eine Zunahme von schweren bis schwersten Schiunfällen. Immer besseres Material verleitet zu schnellem Fahren was wiederum mehr Stürze verursacht. Die Folgen sind nicht nur die typischen "Brüche", sondern auch Kopfverletzungen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bis zu 60 Prozent der Kopfverletzungen durch das Tragen eines Helmes vermieden werden könnten. Grund genug für den ÖAMTC, 15 gängige Schihelme genau unter die Lupe zu nehmen.
Die meisten der getesteten Helme konnten die strengen Bewerter durchaus überzeugen, auch wenn bei dem einen oder anderen Produkt durchaus Verbesserungspotenzial vorhanden ist. "Wirklich durchgefallen ist nur ein Helm", berichtet ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Beim Dainese Air Soft ist das Kinnband gerissen, was ein absolut untolerierbarer Mangel ist." Angeführt wird die Liste von Helmen der Marken Alpina, Giro und Head. "Diese Produkte überzeugten durch Qualität, Passform und Sicherheit", lautet das Resümee des ÖAMTC-Experten. Überraschend war, dass der günstigste Helm im Test, der Walser Kronos, nicht nur bei der Stoßdämpfung beste Werte zeigte, sondern trotz Kopfbandverstellung sogar der leichteste im Test war. "Ein guter Helm muss also nicht unbedingt teuer sein", kommentiert Kerbl dieses Ergebnis.

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