Reise-Ratgeber

Internet oder Reisebüro – wo bucht man den Traumurlaub am besten?

Reisebüros punkten durch Beratung und Betreuung, Preisvergleich ist Vorteil bei Online-Buchung

Die Reiseplanung für den Sommer ist bereits voll im Gange. Doch wo bucht man den Traumurlaub am besten – online oder doch lieber klassisch im Reisebüro? So viel vorneweg: Preislich gibt es kaum Unterschiede, zumindest bei Pauschalreisen. Der ÖAMTC informiert über die unterschiedlichen Vorteile beider Varianten.

Bucht man hingegen nur einzelne Segmente einer Reise und hat weniger Beratungsbedarf, kann das Internet durchaus eine praktische Alternative sein. Immerhin sind die Online-Angebote jederzeit und überall buchbar. Preisvergleiche können einfach und rasch durchgeführt werden. Am besten eignen sich Metasuchmaschinen wie beispielsweise www.swooodoo.com, www.holidaycheck.at oder www.expedia.at. Diese durchstöbern Angebote hunderter Buchungsportale.

Persönliche Beratung als Pluspunkt im Reisebüro

Ein großes Plus bei der Reisebüro-Buchung ist die persönliche Beratung und Betreuung vor, während und nach einer Reise. Im direkten Gespräch können persönliche Bedürfnisse erhoben und dementsprechend individuell zugeschnittene Reisen angeboten werden. Auf die Erfahrungswerte der Profis ist Verlass – teilweise haben sie die angebotenen Hotels sogar selbst besichtigt. Im Problemfall – etwa bei Reklamationen, Flugverschiebungen oder Naturkatastrophen – bietet das Reisebüro kompetente Hilfe und bietet rasche Unterstützung. Vor allem bei komplexen Reisen mit verschiedenen Verkehrsmitteln und Stationen in mehreren Ländern ist man im Reisebüro gut beraten. Die verschiedenen Bausteine einer Reise werden hier bestmöglich zusammengesetzt.

Bei Online-Buchung auf versteckte Kosten achten

Vor der endgültigen Buchung eine Reise im Internet, sollte die Seriosität des Anbieters überprüft werden: Sind Kontaktdaten, Firmenbuchnummer und Allgemeine Geschäftsbedingungen angegeben und leicht auffindbar? AGB und Buchungsbestimmungen sollten genau gelesen und ausgedruckt oder abgespeichert werden. Anschließend gilt es, etwaige versteckte Kosten aufzuspüren. Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs darf beim Buchungsvorgang der Abschluss einer Reiseversicherung nicht automatisch voreingestellt sein. Der Kunde muss diesem Angebot per Mausklick selbst zustimmen. Dennoch sollte man sich immer vergewissern, dass es keine automatischen Voreinstellungen gibt, durch die höhere Kosten entstehen. Auch etwaige Steuern, Kreditkarten- oder Servicegebühren können den ursprünglichen Preis am Ende eines Buchungsvorgangs nochmals in die Höhe treiben.

Bei Kreditkartenzahlung auf Sicherheit achten

Bei Kreditkartenzahlung empfiehlt der ÖAMTC, auf entsprechende Sicherheitshinweise zu achten: Eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung erkennt man durch eine optische Anzeige im Browser in Form eines Schlüssels oder eines Vorhängeschlosses mit geschlossenem Bügel. Auf eine sichere Datenübertragung im Internet verweist auch das Kürzel https:// in der Adresszeile des Browsers. Höchste Sicherheit garantieren die Zahlungsverfahren "Verified by VISA" bzw. "MasterCard SecureCode". Infos zur Registrierung für diese Systeme gibt es beim jeweiligen Kreditkarteninstitut.

Buchungsportale meist nur Vermittler

Der Buchungsvorgang ist übrigens erst mit Erhalt einer schriftlichen Bestätigung abgeschlossen. Diese sollte nochmals genau kontrolliert werden. Bei Fragen oder Problemen wendet man sich am besten direkt an den durchführenden Reiseveranstalter. Buchungsportale treten meist nur als Vermittler auf.