EuroTAP: Das Projekt lebt!
Sicherheit von Straßentunneln in ganz Europa
"Wir haben die Richtlinien und Empfehlungen zum Bau und Betreiben sicherer Straßentunnel entwickelt und verabschiedet. Nun müssen wir die Autofahrer aufklären." Dr. Reinhardt Rack, Mitglied des Europäischen Parlaments, weiß, wovon er spricht. Er hat die Stellungnahme des Europäischen Parlaments zur EU-Richtlinie über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Straßennetz (2004/54/EG) ausgearbeitet.
Was ist und was will EuroTAP?
Bewusstsein schärfen und Autofahrer aufklären, das will EuroTAP (European Tunnel Assessment Programme), das europäischen Programm für mehr Tunnelsicherheit. Es ist eines von acht Forschungs- und Netzwerkprojekten zur Tunnelsicherheit unter dem Dach der Europäischen Kommission.
EuroTAP steht für insgesamt zwölf Automobilclubs, die zusammen mit dem Büro der FIA die Interessen von gut 45 Millionen Autofahrern in Europa vertreten.
EuroTAP startete im Januar 2005
Der Zweck:
Systematische Tests der wichtigsten Straßentunnel in Europa sowie Entwicklung und Einsatz von Informations- und Aufklärungskampagnen.
Das Ziel:
Das Bewusstsein für die Tunnelsicherheit erhöhen und das Verhalten der Autofahrer im Tunnel verbessern. Die positiven Auswirkungen der Informations- und Transparenzstrategie von EuroTAP wurden erst kürzlich vom Europäischen Parlament ausdrücklich gewürdigt. Diese Strategie wird vom Parlament ebenso unterstützt wie von der EU-Kommission, die das Projekt mitfinanziert. Da im Rahmen der Tests Tunnel, die den Mindestanforderungen der EU-Richtlinie nicht gerecht werden, mit der Note mangelhaft oder sehr mangelhaft bewertet werden, stößt die Initiative auch in den Mitgliedstaaten auf zunehmendes Interesse.
Tests & Aufklärung
Die EuroTAP-Schwerpunkte - Tunneltests und Aufklärungskampagne - sind ebenso einzigartig wie sinnvoll. Zu den Informationen für die Verbraucher zählen so genannte Tunnel-Steckbriefe im Internet, ein interaktives Computerspiel, die Fahrtrainings-DVD "Sicher im Tunnel" und ein Faltblatt zur sicheren Fahrt durch den Tunnel. Die Botschaft ist bereits angekommen: Im Dezember berichtete die Presse in Katalonien/ Spanien über einen Tunnelbrand, gerade weil es keine Opfer gab. Die Autofahrer im Tunnel wussten, dass sie ihr Auto verlassen und so schnell wie möglich aus der Röhre flüchten mussten.
Mit Hilfe der EuroTAP-Strategie werden die Anforderungen an die Sicherheit von Tunneln laufend überwacht und so die Tunnelbetreiber dazu bewegt, die Sicherheit im Tunnel zu verbessern - im Idealfall schneller, als ein Gesetz greifen kann. Im spanischen Tunnel San Juan zum Beispiel, wo nach der Bewertung "mangelhaft" im Rahmen des Tunneltests 2002 vier Millionen Euro investiert wurden. Nach nur drei Jahren schaffte er die Note "gut" im neuerlichen Test. Trotzdem ist EuroTAP kein Ersatz für die Auflagen, die die Mitgliedstaaten und Tunnelbetreiber gemäß der EU-Richtlinie zu erfüllen haben.
Fruchtbarer Dialog
Zwischen Regierungsbehörden, öffentlichen und privaten Tunnelbetreibern sowie Expertengremien wie dem Weltstraßenverband (PIARC), dem Verband der europäischen Straßenbaudirektoren (CEDR) und dem beratenden Ausschuss für Tunnelsicherheit der Europäischen Kommission zur Umsetzung der EU-Richtlinie hat sich ein fruchtbarer Dialog entwickelt. Auch das ist ein Verdienst von EuroTAP, das in den vergangenen 18 Monaten auf zahlreichen internationalen und nationalen Kongressen, Workshops und Veranstaltungen zur Straßen- und Tunnelinfrastruktur vorgestellt und diskutiert wurde. Dieser rege Gedankenaustausch hat sich auch auf die Bewertungsmethode im Rahmen der EuroTAP-Tests ausgewirkt.
Ein neues Bewertungsmodul basiert auf den vier Säulen der Tunnelsicherheit:
EuroTAP-Abschluss 2007
Zum Abschluss von EuroTAP im Jahr 2007 werden die Erfahrungen und Ergebnisse von 300 Tunneltests in neun Jahren in einen umfassenden Tunnelprüfbericht einfließen. Er wird auf breiter Basis Trends, Entwicklungen und Verbesserungen analysieren sowie bewährte Verfahren und Lösungen definieren.
Was ist und was will EuroTAP?
Bewusstsein schärfen und Autofahrer aufklären, das will EuroTAP (European Tunnel Assessment Programme), das europäischen Programm für mehr Tunnelsicherheit. Es ist eines von acht Forschungs- und Netzwerkprojekten zur Tunnelsicherheit unter dem Dach der Europäischen Kommission.
EuroTAP steht für insgesamt zwölf Automobilclubs, die zusammen mit dem Büro der FIA die Interessen von gut 45 Millionen Autofahrern in Europa vertreten.
EuroTAP startete im Januar 2005
Der Zweck:
Systematische Tests der wichtigsten Straßentunnel in Europa sowie Entwicklung und Einsatz von Informations- und Aufklärungskampagnen.
Das Ziel:
Das Bewusstsein für die Tunnelsicherheit erhöhen und das Verhalten der Autofahrer im Tunnel verbessern. Die positiven Auswirkungen der Informations- und Transparenzstrategie von EuroTAP wurden erst kürzlich vom Europäischen Parlament ausdrücklich gewürdigt. Diese Strategie wird vom Parlament ebenso unterstützt wie von der EU-Kommission, die das Projekt mitfinanziert. Da im Rahmen der Tests Tunnel, die den Mindestanforderungen der EU-Richtlinie nicht gerecht werden, mit der Note mangelhaft oder sehr mangelhaft bewertet werden, stößt die Initiative auch in den Mitgliedstaaten auf zunehmendes Interesse.
Tests & Aufklärung
Die EuroTAP-Schwerpunkte - Tunneltests und Aufklärungskampagne - sind ebenso einzigartig wie sinnvoll. Zu den Informationen für die Verbraucher zählen so genannte Tunnel-Steckbriefe im Internet, ein interaktives Computerspiel, die Fahrtrainings-DVD "Sicher im Tunnel" und ein Faltblatt zur sicheren Fahrt durch den Tunnel. Die Botschaft ist bereits angekommen: Im Dezember berichtete die Presse in Katalonien/ Spanien über einen Tunnelbrand, gerade weil es keine Opfer gab. Die Autofahrer im Tunnel wussten, dass sie ihr Auto verlassen und so schnell wie möglich aus der Röhre flüchten mussten.
Mit Hilfe der EuroTAP-Strategie werden die Anforderungen an die Sicherheit von Tunneln laufend überwacht und so die Tunnelbetreiber dazu bewegt, die Sicherheit im Tunnel zu verbessern - im Idealfall schneller, als ein Gesetz greifen kann. Im spanischen Tunnel San Juan zum Beispiel, wo nach der Bewertung "mangelhaft" im Rahmen des Tunneltests 2002 vier Millionen Euro investiert wurden. Nach nur drei Jahren schaffte er die Note "gut" im neuerlichen Test. Trotzdem ist EuroTAP kein Ersatz für die Auflagen, die die Mitgliedstaaten und Tunnelbetreiber gemäß der EU-Richtlinie zu erfüllen haben.
Fruchtbarer Dialog
Zwischen Regierungsbehörden, öffentlichen und privaten Tunnelbetreibern sowie Expertengremien wie dem Weltstraßenverband (PIARC), dem Verband der europäischen Straßenbaudirektoren (CEDR) und dem beratenden Ausschuss für Tunnelsicherheit der Europäischen Kommission zur Umsetzung der EU-Richtlinie hat sich ein fruchtbarer Dialog entwickelt. Auch das ist ein Verdienst von EuroTAP, das in den vergangenen 18 Monaten auf zahlreichen internationalen und nationalen Kongressen, Workshops und Veranstaltungen zur Straßen- und Tunnelinfrastruktur vorgestellt und diskutiert wurde. Dieser rege Gedankenaustausch hat sich auch auf die Bewertungsmethode im Rahmen der EuroTAP-Tests ausgewirkt.
Ein neues Bewertungsmodul basiert auf den vier Säulen der Tunnelsicherheit:
- Vorbeugung
- Früherkennung
- Beherrschung von besonderen Ereignissen und
- Selbstrettung
EuroTAP-Abschluss 2007
Zum Abschluss von EuroTAP im Jahr 2007 werden die Erfahrungen und Ergebnisse von 300 Tunneltests in neun Jahren in einen umfassenden Tunnelprüfbericht einfließen. Er wird auf breiter Basis Trends, Entwicklungen und Verbesserungen analysieren sowie bewährte Verfahren und Lösungen definieren.